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Unser erster gemeinsamer Rebschnitt ist vollbracht :)

Hallo ihr lieben Rebstockpaten, wir melden uns noch einmal zurück nach unseren beiden Patentreffen zum Rebschnitt.

Wir wollen uns bei allen bedanken, die mit dabei sein konnten. Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht!




Hier nun ein kleines Update an alle die nicht dabei sein konnten.


Der Rebschnitt legt den Grundstein für die kommende Ernte. Hiermit können wir bereits den Ertrag für den neuen Jahrgang steuern.

Vor allem in einer so jungen Anlage wie Eurem Patenweinberg ist der Rebschnitt besonders wichtig. Denn hier entscheiden wir, in welcher Form die Rebe langfristig wächst. Sie sollte einen geraden Stamm ausbilden und zwei Ausgänge für die Fruchruten haben. Falls in einem Jahr aus einem Ausgang nichts austreibt oder er von einer Krankheit befallen wird, hat man immer noch eine zweite Möglichkeit.


Außerdem achten wir in der Junganlage auch darauf ,den Ertrag möglichst gering zu halten, da die jungen Reben in den ersten Jahren sehr viel Energie dafür benötigen, ein gutes Wurzelwerk auszubilden. Beim Rebschnitt wird dann alles zurückgeschnitten bis auf eine Rute - die sogenannte Fruchtrute. Hier treiben im Frühjahr die kleinen Knopsen aus. Die Trauben bilden sich nur an diesen Austrieben der Route. Pro Trieb entstehen hier 1-3 Trauben, je nach Witterung. Diese Fruchtrute binden wir anschließend in einem flachen Bogen an, damit die Triebe von hier am Draht entlang in die Höhe wachsen können.


Das letzte Jahr hat die jungen Reben vor große Herausforderungen gestellt. Da ihre Wurzeln noch nicht so tief reichen, können sie sich selbst nicht so gut mit Nährstoffen versorgen. Doch dank guter Pflege und ganz viel Liebe von euch haben zum Glück alle Reben den Sommer überlebt :) Einige sind stärker gewachsen, die anderen weniger stark. Beim Rebschnitt haben wir nun jeden Stock einzeln betrachtet und individuell entschieden, wie viel Ertrag er im nächsten Jahr vertragen kann: das sieht man sehr gut am Holz und wie gut es ausgereift ist.


Außerdem haben die fleißigen Jungs in harter körperlicher Arbeit per Hand viele Eimer an Trester in den Weinberg eingebracht und direkt unter den Rebstöcken verteilt. Trester sind die Ernterückstände, also die Kerne, Beerenhäute und Stiele, die nach dem Pressen der Trauben übrig bleiben. Darin befinden sich wichtige Nährstoffe, die jetzt den jungen Reben helfen, weiterhin gut zu wachsen. Ein natürlicher Dünger sozusagen. Außerdem deckt der Trester den Boden ab und bewahrt die Erde um die Wurzeln herum vor dem Austrocknen.



Im Anschluss an die Arbeit im Weinberg durften die Helfer auch schon den Wein probieren, der im Herbst´22 gelesen wurde. Wir freuen uns jetzt schon, wenn auch alle anderen die Gelegenheit dazu bekommen.


Wir freuen uns sehr, wenn alle die dabei waren und Lust dazu haben, das Patenforum nutzen, um Eindrücke oder Bilder mit den anderen zu teilen.


Ganz liebe Grüße,


Daniela und Julia












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